Tierheilpraktiker

Tierheilpraktiker (Hund)

Tierheilpraktiker

Das Arbeitsgebiet des Tierheilpraktikers

Das Interesse und die Nachfrage nach naturheilkundlichen Behandlungsformen hat in der Öffentlichkeit bei einer zunehmend belasteten Umwelt immer mehr zugenommen.
Der Berufsstand des Tierheilpraktikers gewinnt neben dem Tierarzt ergänzend mehr und mehr an Bedeutung.

Tierheilpraktiker betrachten und behandeln ein Lebewesen als Ganzes. Sie suchen bei Krankheiten und Störungen nach den Ursachen und behandeln diese ganzheitlich.
Der Tierheilpraktiker, der ganzheitlich und im Einklang mit der Natur arbeitet, ist sowohl ein traditioneller, als auch ein sehr moderner Beruf. Mit seinem Einfühlungsvermögen und seinem fundierten Wissen schafft er eine Verbindung zwischen Körper und Seele. Er berücksichtigt dabei auch die Beziehung zwischen Tier und Tierhalter.

Der Tierheilpraktiker ist überall dort gefragt, wo es Tiere gibt, sei es in privaten Haushalten, in Pferdeställen, Tierheimen und vieles mehr.
Der Sportbereich greift ebenfalls sehr stark auf diese Heilverfahren zurück. Im Hundesport, sei es Schlitten-, Renn- oder anderer Turnierhundesport, reagieren die Tiere ebenfalls hervorragend mit ihren rassespezifischen oder sportbedingten Problemen auf die Therapien des Tierheilpraktikers.

Im Privatbereich kommt ebenfalls die prophylaktische und beratende Funktion des Tierheilpraktikers hinzu. Grundsätzlich kann also jedes Tier von naturheilkundlicher Behandlung profitieren.

So kann jeder Absolvent, der eine besondere Affinität zu der einen oder anderen Tierart besitzt, seinen Vorlieben Rechnung tragen und sich auf die eine oder andere Spezies spezialisieren.

Sie erlernen nicht nur die Grundlagen, sondern erhalten eine umfangreiche und komplexe Ausbildung.

Ziel des Studiums Tierheilpraktiker

  • Eröffnung und Führung der eigenen Praxis
  • Fundierte Fachkenntnisse
  • Selbstständiges Arbeiten

Durch die fundierte theoretische Ausbildung und die praktischen Anwendungen während des Lehrgangs, ist der Absolvent in der Lage,  das Tier, dessen Körper und Verhalten zu verstehen und selbstständig gezielte Therapien zur Genesung einzusetzen.

Die Ausbildung des Tierheilpraktikers wird Sie nicht nur mit dem Innenleben der Tiere vertraut machen, sondern einen großen Teil Ihrer Aufmerksamkeit in die Betrachtung der menschlichen Psyche richten. Wir legen Wert auf den Umgang mit Ihren zukünftigen Kunden, so dass Sie sicher und selbständig Kundengespräche führen können.

Der Tierheilpraktiker bindet die Psyche und den Tierhalter in den therapeutischen Prozess zu 100 % ein, um die Gesundheit des Tieres wieder aufzubauen.

Die Ausbildung umfasst die Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Veterinär-Medizin und weist in die praktische Anwendung der Akupunktur nach Dr. Uwe Petermann fundiert ein.
Das sichere Auffinden und Nadeln der Akupunkturpunkte, sowie der Einsatz des Lasers wird ( Einmal im Monat an vorgegebenen Wochenenden ) von Fachdozenten des Kurses vermittelt.

Inhalte der Ausbildung zum Tierheilpraktiker

Identische Inhalte mit dem Tierpsychologen bzw. GVT:
Humankommunikation / Psychologie, Grundlagen Physiologie, Patho / Physiologie, Anatomie / Passiver Bewegungsapparat, Exterieur des Hundes, Parasitenkunde und Prophylaxe, Erste Hilfe / Verbandslehre, Ernährungslehre, Euthanasie, Existenzgründung / Unternehmensorganisation, Bachblütentherapie, Blutegeltherapie,  Untersuchungstechniken, Blutwerte lesen / Kleines Labor u.v.m.
Zusätzliche Inhalte für den Tierheilpraktiker:
Akupunktur nach Dr. Petermann

Dauer der Ausbildung zum Tierheilpraktiker

In der Regel wird eine Zeit von 26 Monaten eingeplant, wenn Sie die Ausbildung berufsbegleitend absolvieren. Diese endet mit einer theoretischen und praktischen Trägerprüfung (Zertifikat).
Die Dauer kann von Ihnen verkürzt oder verlängert werden (die Kosten bleiben davon unberührt).
Nach bestandener Prüfung stehen wir Ihnen auch gerne weiterhin zur Seite.

Theorie & Praxis:
52 Tage = 26 Wochenenden
Die Wochenend-Seminare werden einmal im Monat an vorgegebenen Wochenenden, jeweils samstags und sonntags gehalten.
Samstags von 10.00-17.00 Uhr
Sonntags  von 10.00-17.00 Uhr

Kosten der Ausbildung zum Tierheilpraktiker

Die Gebühr beträgt monatlich 249,90 € inkl. MwSt. und ist über 27 Monate zu zahlen.
Sie enthält das Lernmaterial. Zu jedem Lernabschnitt werden hochwertige Skripte / Lernordner zur Verfügung gestellt.
Die Prüfungsgebühr in Theorie & Praxis & Zertifikat beträgt einmalig 290 €.

Tipps

  • Steuerlich kann der Betrag als Weiterbildungskosten abgesetzt werden.
  • Die Ausbildung wird unter gewissen Voraussetzungen gefördert mit einem 500€-Bildungsscheck bzw. einer Bildungsprämie über das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Alle Infos zum Studium Tierheilpraktiker

Klicken Sie dafür bitte auf das Bild.

Ausführliche Inhalte des Studiums Tierheilpraktiker

Klicken Sie dafür bitte auf das PDF-Symbol.

Für alle weiteren Fragen und Informationen, rund um unser Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot, stehen wir Ihnen jederzeit auch persönlich zur Verfügung. Rufen Sie uns an, oder nutzen Sie für eine schnelle und unkomplizierte Kontaktaufnahme unser Kontaktformular.

Haben wir Ihr Interesse geweckt, so freuen wir uns, Sie in kürze als Student/ in an unserem Institut begrüßen zu dürfen.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Ihre Dozententeam, sowie die “tierischen” Assistenten.